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Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche ‚Entjudungsinstitut ‚ 1939–1945

15. Dezember 2020 @ 18:45 - 20:00

In Thüringen entstand 1932 nicht nur die nationalsozialistische Kirchenpartei „Deutsche Christen“, hier wurde außerdem im Mai 1939 durch elf evangelische Landeskirchen das sogenannte „Entjudungsinstitut“ mit Sitz in Eisenach gegründet.
Seit September letzten Jahres zeigt das Lutherhaus Eisenach in einer Sonderausstellung die Entstehungsgeschichte sowie die Arbeitsweise der Einrichtung,
die 1939 mit dem vollen Titel „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“ gegründet wurde.
Beim Vortrag wird der Kurator, Michael Weise (Lutherhaus Eisenach), die Sonderausstellung und ihre Inhalte vorstellen.
Thematisiert werden auch die zugrundeliegenden Ideologien und die nach 1945 einsetzenden Bestrebungen der historischen Aufarbeitung des sogenannten ‚Entjudungsinstituts‘.
Es wird beim Onlinevortrag die Möglichkeit geben, einzelne Ausstellungsobjekte und Inhalte mittels kurzer Videoaufnahmen zu betrachten. Im Anschluss können gern weiterführende Fragen gestellt und diskutiert werden.
Sie können am 15.12.2020 ab 18:45 dem Konferenzraum unter dem folgenden Link betreten:
Bei Fragen vorab wenden Sie sich bitte an themenjahr@kulturrat-thueringen.de
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes „hier zuhause? 900 Jahre jüdische Geschichte(n) in Thüringen“ gefördert durch Mittel des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.
In freundlicher Kooperation mit HiWelt.

Veranstalter

Kulturrat Thüringen
Historiker*innen für ein weltoffenes Thüringen
Projekt PARTHNER