Wir sind Historiker*innen und historisch interessierte Menschen, die offen und parteiungebunden für ein weltoffenes Thüringen einstehen. Wir engagieren uns durch Vernetzung, gemeinsame Veranstaltungen und eine gemeinsame Resolution für Werte, die selbstverständlich sein sollten, aber zunehmend unter Beschuss geraten: für die Achtung der Menschenwürde – und zwar aller Menschen –, für Vielfalt, für einen sensiblen Umgang mit Sprache, für eine kritische Produktion von Wissen und für globale soziale Gerechtigkeit. Wir stellen zudem unsere fachlich-historische und zivilgesellschaftliche Expertise zur Verfügung. „Wir“, das sind Studierende und Lehrende insbesondere der Thüringer Universitäten, Geschichtslehrer*innen, Hobby-Historiker*innen, interessierte Einzelpersonen, Vereine, Museen, Theater, Gedenkstätten, zivilgesellschaftliche Initiativen, Institutionen des öffentlichen Lebens und viele andere.

Sind Sie historisch interessiert und wollen Sie mit uns für ein weltoffenes Thüringen eintreten? Wollen Sie mit uns gemeinsam historische Fragen diskutieren und Veranstaltungen organisieren? Brauchen Sie oder Ihre Initiative Unterstützung bei der Argumentation gegen Geschichtsverfälschungen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und werden Sie Teil des Netzwerks. Hier können Sie unsere Resolution lesen und unterzeichnen. Wir freuen uns auf Sie!

News auf einem Blick

Menschenkette am 8. Januar

Am Samstag, 8. Januar 2022, findet eine Menschenkette für Demokratie und Rücksichtnahme in der Pandemie in Erfurt und darüber hinaus statt. Die Menschenkette soll ein Zeichen derjenigen sein, die sich an die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie halten und die Einschränkungen in ihrem Alltag in Kauf nehmen. Die Menschenkette ist ferner eine Reaktion auf die “Spaziergänge” gegen die Coronamaßnahmen in Thüringer Städten.

Die Menschenkette wird von zahlreichen Organisationen unterstützt: OMAS GEGEN RECHTS (Organisator), MOBIT e.V., Kulturbüro Sachsen e. v., Netzwerk “Miteinander”. HiWelt unterstützt die Aktion ausdrücklich!

Die Veranstaltung findet von 15 bis 16.30 Uhr auf dem Domplatz in Erfurt statt. Es sind alle Interessierten herzliche eingeladen teilzunehmen. Es ist zu beachten, dass eine FFP2-Maske mitzubringen ist. Außerdem ist erwünscht ein 2m langes Band mitzubringen.

Achten Sie auf die Einhaltung der Hygienevorschriften und respektieren Sie die Anweisungen der Ordner*innen.

Ein Flyer zur Veranstaltung finden Sie bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Schüler beschäftigen sich mit antisemitischen Geschichtsmythen

ine ganze Woche lang haben sich fünfzehn Schüler und Schülerinnen des Adolf-Reichwein-Gymnasiums in Jena in einer freiwilligen Projektwoche mit antisemitischen Geschichtsmythen beschäftigt. Initiiert wurde das Ganze von den „Historiker*innen für ein weltoffenes Thüringen“, die sich noch Unterstützung von der Freien Bühne Jena für das Projekt ins Boot geholt haben.

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Omas gegen rechts wollen Preis ausschreiben

Wir freuen uns darüber, dass die Erfurter “Omas gegen rechts” künftig einen eigenen Preis ausschreiben werden. Der Preis soll an jene verliehen werden, “die sich in Thüringen vehement gegen Rechtsextreme” einsetzen. (Gerald Müller: Haltung und Halt. Die “Omas gegen rechts” bleiben mit einem Opa unermüdlich und verleihen künftig einen eigenen Preis, in: Thüringer Allgemeine, 09.12.2021)